Inside the High Voltage SID Collection
Im Studiengang „Digital Humanities“ an der Universität Leipzig habe ich eine Masterarbeit zur High Voltage SID Collection (HVSC) geschrieben. Die HVSC, das umfangreichste Archiv für Commodore-64-Chiptune-Musik, bildet darin den Ausgangspunkt.
Der Titel der Arbeit lautete: Inside the High Voltage SID Collection: An Exploratory Stylometric Analysis of Commodore 64-Based Chiptune Music | Die High Voltage SID Collection unter der Lupe: Eine explorative stilometrische Analyse von C64 Chiptune-Musik
Die Arbeit selbst ist längst eingereicht und bewertet. Was jetzt neu ist, ist ihre digitale Aufbereitung auf einer eigenen Seite. Dort präsentiere ich euch die Inhalte der Masterarbeit in einer überarbeiteten, rückblickend kommentierten Form und ergänze sie um weitere methodische Überlegungen.
Warum eine eigene Research-Seite?
Auf der neuen Seite https://research.sonjaheinze.de/ habe ich die zentralen Bausteine der Arbeit kapitelweise nochmal basierend auf der Ausarbeitung in meiner Masterarbeit aufbereitet: von der kulturellen Bedeutung des Commodore 64 über die Architektur des SID-Chips bis hin zum entwickelten Konvertierungsworkflow, dem Feature-Engineering und der Definition von Korpora, findet ihr dort umfangreiche Inhalte.
Die Texte für die Web-Präsentation sind zum Teil überarbeitet. Insbesondere Diskussion, Fazit und Ausblick wurden in der Retrospektive angepasst. Ziel der Seite ist es, die abgeschlossene Arbeit in ihrer derzeitigen Ausprägung als eigenständigen Forschungsschwerpunkt sichtbar zu machen, der sich klar für eine Weiterführung im Rahmen einer Dissertation eignet.
Vom abgeschlossenen Masterprojekt zur geplanten Dissertation
Die technische und methodische Grundlagenarbeit der Masterarbeit (Konvertierungspipeline, Korpusdefinition, Feature-Konzeption) ist abgeschlossen und dokumentiert. Der nächste Schritt wäre die tatsächliche Durchführung der stilometrischen Analysen, die in der Arbeit bereits als detaillierter Fahrplan vorliegen. Genau hier setzt mein Ausblick an: Die abgeschlossene Arbeit möchte ich gerne in eine Dissertation überführen, die die geplanten Analysen umsetzt und weiterführt.
Call for Supervision: Betreuung gesucht, nicht Thema
Statt eines klassischen „Call for Papers“ habe ich auf der Research-Seite einen Call for Supervision veröffentlicht. Dieser Call richtet sich an Forschungsgruppen in den Bereichen Computational Musicology und Ludomusicology, die Interesse daran haben könnten, dieses bereits konzipierte und technisch fundamentierte Vorhaben in ihre Gruppe zu holen und im Rahmen einer Dissertation zu betreuen.
Der Call beschreibt:
- was im Rahmen der Masterarbeit bereits erledigt ist,
- welche Analyseschritte als nächstes anstehen,
- welche Art von Betreuungs- und Finanzierungskontext gesucht wird.
Links
research.sonjaheinze.de Hier findet ihr alle Informationen und Einblicke rund um das Thema meiner Masterarbeit zur HVSC und C64 Musik
High Voltage SID Collection Die offizielle Seite zur HVSC
Commodore Die offizielle Homepage von Commodore
M.Sc. Digital Humanities Leipzig Informationen zum Studiengang